Gesundheit aus der Natur: Alte Hausmittel und neue Naturarzneien

 

Die Natur hilft
 

Was heute ein Trend im Gesundheitsbereich ist, propagierte Professor Bankhofer schon immer. In seinem neusten Buch nennt er altbewährte Hausmittel, die Hilfe bei zahllosen kleineren und größeren Beschwerden bieten. Dazu liefert er einfache Tipps und Rezepte, die leicht nachzuvollziehen und zuzubereiten sind. Dieses Nachschlagewerk von A bis Z hilft, auf natürliche Weise gesund zu werden und zu bleiben.

 

Über den Autor 

 

Prof. Hademar Bankhofer, bekannter Medizinjournalist und erfolgreicher Gesundheitsexperte auf dem Gebiet Naturheilkunde, versteht es, schwierige medizinische Probleme verständlich zu erklären und einem breiten Publikum nahe zu bringen.

 

 

 

Das Buch gibt viele Ratschläge und eine menge Information über die Heilung aus der Natur. 

Auch regt es einen an mit offeneren Augen durch die Natur zu gehen und auch wird man Inspiriert. 

Im Buch gibt es auch Tipps und Erfahrungsberichte. Es ist auch als Nachschlagewerk gut zu benutzen.

Im Buch sind sehr viele Bilder enthalten die Hauptsächlich den Herrn Bankhofer zeigen.

 

Einige Rezepte sind Bekannt aber einige sind Neu und auch Interessant. Auch sind alle Rezepte gut nachvollziehbar und auch Kostengünstig und auch so das man wirklich alles bekommen kann.

 

In wie weit aber nun alle Rezepte helfen das kann ich natürlich nicht beurteilen aber einige kann ich sagen sind sehr erfolgreich.

 

 

Leseprobe

 

Altes bewahren – Neues begrüßen vor ein paar Jahren saß ich in den bayerischen Bergen vier Stunden mit einer 82-jährigen Bäuerin beisammen. Ich hätte am liebsten die ganze Nacht zugehört, was sie mir zu erzählen hatte. Sie verriet mir alte, traditionelle Hausmittel, die im Laufe der Jahrhunderte auf dem Bauernhof ihrer Familie mit Erfolg angewendet wurden. Als sie müde wurde, mir von den einfachen natürlichen Mitteln gegen Husten, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und gegen vieles mehr zu berichten, da seufzte sie: »Bitte schreiben Sie das alles auf. Weil: Wenn ich eines Tages nicht mehr bin, gehen all diese Rezepte verloren und werden vergessen!« Damit war die Idee für dieses Buch geboren. Ich wollte den alten Hausmitteln aus Stadt und Land ein kleines Denkmal setzen. Jenen Hausmitteln, die im Laufe der Zeit so vielen Menschen gegen gesundheitliche Störungen geholfen haben, sie wieder fit gemacht haben. Dafür habe ich Bauernhöfe, alte Bibliotheken, Pfarreien und betagte Frauen und Männer in Altenheimen besucht und befragt.

 

Bei der Arbeit an diesem Buch bin ich aber auf eine Überraschung gestoßen: Viele Heilkräuter vergangener Zeiten, viele Früchte, aber auch viele Aktivitäten sind derart erfolgreich, wenn es darum geht, die Gesundheit zu bewahren oder wiederzuerlangen, dass sie von der modernen Medizin unserer Zeit anerkannt und auch genutzt werden. Das ist ein ungeheurer Erfolg der Naturmedizin. Auch darüber muss man berichten. Und so ist dieses ungewöhnliche Buch, das aus zwei Teilen besteht, aus meiner Begeisterung für die Kräfte der Natur entstanden. Ich möchte Sie bitten, wenn Sie es gelesen haben: Bemühen Sie sich, wertvolle alte Hausmittel zu bewahren und neue der Naturmedizin zu begrüßen und zu nutzen. So entsteht für unsere Gesundheit eine Harmonie von gestern bis heute. Wir tragen dazu bei, dass sie auf diese Weise bis morgen erhalten bleibt. In diesem Sinn wünsche ich Ihnen viel Freude beim Lesen dieses Buches.

 Herzlichst,

 Ihr Prof. Hademar Bankhofer

 

Abnehmen – Ernährungstipps 

Einfache Abnehm-Tricks für das neue Jahr Wenn wir über die Feiertage etwas zugenommen haben, dann geht es um 2, 3 oder 4 Kilo. Dafür braucht man wirklich keine Diät oder irgendeine dubiose Abnehm-Kur zu starten. Da genügen ein paar einfache Tricks.

Trinken Sie von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde ein Glas Wasser mit etwas Zitronensaft. Sie füllen damit Ihren Magen mit kalorienfreier Materie und haben weniger Hunger.

Beginnen Sie jede Mahlzeit mit einer Vorspeise aus einer halben Zucker oder Honigmelone. Einfach auslöffeln. Die Melone liefert reichlich Flüssigkeit, zahllose Vitalstoff e und man kann hinterher nicht mehr so viel essen.

Wenn Sie abnehmen wollen, dann ist der Tagesanfang für Sie eine herrliche Zeit. Beim Abspecken gilt nämlich der alte Spruch: Esse morgens wie ein König, mittags wie ein Bürger und abends wie ein Bettler. Zum Start in den Tag dürfen Sie ungehemmt zulangen. Genießen Sie also das Frühstück. Stehen Sie rechtzeitig auf und nehmen Sie sich Zeit dafür. Alles, was Sie jetzt essen und trinken, gibt Ihnen Kraft für den Tag und wird in Energie umgewandelt, die Sie verbrauchen. Fettpölsterchen setzen sich erst von dem an, was Sie im Laufe des Tages konsumieren. Also dann: Guten Appetit mit gutem Gewissen bei Vollkornbrot, etwas Butter, Käse, Schinken, Radieschen, Paprika, Joghurt, Milch, Tee oder Kaffee.

Essen Sie einige Zeit jeden Tag 1 Handvoll Kresse - im Salat oder auf dem Brot mit ganz wenig Butter. Kresse liefert Chrom, und dieses Spurenelement steuert das Satt sein.

Dazu auch ein Rezept für einen Kresse-Salat:  

Handvoll frische, gewaschene Kresse mit Gramm geschälten gewürfelten Tomaten vermischen. Aus einem Esslöffel Apfelessig, einem ½ Teelöffel Senf, Esslöffeln Distelöl, etwas Salz, etwas grünem Pfeffer und einem ½ Teelöffel Honig eine Marinade mischen und unterrühren. Den Salat mit Esslöffeln gehacktem Schnittlauch garnieren. Dazu Vollkornbrot reichen.

 

Gehen Sie regelmäßig ins Chinarestaurant. Aber bitte unbedingt mit Stäbchen essen. Da sind Sie schneller satt, obwohl Sie weniger essen.

 Trinken Sie vor der Mahlzeit 2 Tassen Matetee aus den Blättern des Matebaumes. Der Tee bremst den Appetit und verhindert Hungerattacken.

Radieschen binden versteckte Fette: Mit Wurst, Käse und Fleisch nehmen Sie viele versteckte Fette auf. Wenn Sie dazu aber jedes Mal sechs Radieschen knabbern, geschieht etwas Wunderbares: Die schwefelhaltigen Senföle – die Hauptwirkstoff e in den Radieschen – binden einen Teil des aufgenommenen Fettes und verhindern, dass es durch die Darmwand ins Blut geht. Was teure Abspeckpillen mit unerwünschten Nebenwirkungen leisten, das können Radieschen auf sanfte Art, und zwar ganz nebenwirkungsfrei.

Nutzen Sie die chinesische Akupressur über den Mundpunkt LG 26. Er sitzt in der Mitte zwischen Oberlippe und Nase. Mit dem Zeigefinger der rechten Hand in kreisenden Bewegungen leicht drücken: 30 bis 60 Sekunden. Bei Hungergefühl. t Gehen Sie jeden Tag eine Stunde flott spazieren. Meiden Sie Lift und Rolltreppe.

 

Der Apfel

Aus Äpfeln kann man noch ein »Wundermittel« machen: den Apfelessig.

Dieser macht das Essen leichter. Besorgen Sie sich naturtrüben Apfelessig (aus dem Reformhaus oder aus dem Gesundheitsregal eines Supermarktes). Er hat noch die meisten Wirkstoffe des Apfels. Geben Sie Esslöffel Apfelessig in einen ¼ Liter stilles Mineralwasser, rühren Sie gut um und trinken Sie die Mischung genau Minuten vor dem Essen in kleinen Schlucken.

 

Appetitlosigkeit Ingwer, Kräutertee, Knoblauch und Akupressur – so steigern Sie Ihren Appetit

Ein Rezept mit Tradition: 

Der Mistelwein. Gegen vorübergehende Appetitlosigkeit hilft dieses uralte Rezept oft sehr gut. Übergießen Sie  Handvoll klein geschnittene, frische Mistelblätter und 1 Handvoll zerstoßene Mariendistelsamen in einem Krug mit 1 Liter Rotwein. Lassen Sie die Mischung zugedeckt über Nacht stehen. Dann einmal kurz aufkochen und weitere Minuten köcheln. Lassen Sie die Mischung abkühlen, seihen Sie sie durch und füllen Sie den Trunk in eine verschließbare Flasche ab. Trinken Sie 2mal täglich – jeweils vor dem Essen – ein Schnapsgläschen davon.

Achtung: Alkoholgefährdete und Menschen mit niedrigem Blutdruck dürfen dieses Rezept nicht anwenden.

 

Augen Gegen trockene, müde, gerötete und verklebte Augen hält die Natur ein paar Rezepte bereit, die schnelle Abhilfe verschaffen

 

Augentrost gegen trockene Augen:

Übergießen Sie 1 Teelöffel Augentrost (Apotheke) mit 1 Tasse kochendem Wasser. Den Tee 8 Minuten ziehen lassen, dann durchseihen. In den lauwarmen Tee einen Wattebausch tauchen und für 10 Minuten auf die geschlossenen Augen auflegen. Verwenden Sie nie Kamillentee. Er trocknet das Auge noch mehr aus. Wenn es in erster Linie darum geht, ein entzündetes Auge zu beruhigen, dann bewähren sich auch Auflagen mit lauwarmem Salbeitee oder Eichenrindentee.

Bratäpfel gegen gerötete Augen: 

Wenn die Augen durch Zigarettenrauch oder zu wenig Schlaf gerötet und leicht entzündet sind, legen Sie das warme Fruchtfleisch eines Bratapfels auf die geschlossenen Augen. Nach dem Auskühlen behutsam abwaschen.

Kamillendampf gegen fernsehmüde Augen: 

Übergießen Sie 4 Esslöffel Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser, 10 Minuten ziehen lassen, dann 15 Minuten lang den aufsteigenden Dampf auf die geschlossenen Augen einwirken lassen.  

Nusskompresse gegen verklebte Augen: 

30 Gramm Walnussblätter 8 bis 10 Minuten in 1 Liter Wasser kochen, durchseihen. In die lauwarme Brühe ein Leinentuch eintauchen, auswringen und wieder für 10 Minuten auf die geschlossenen Augen auflegen.

Quark-Honig-Kur gegen verklebte Augen: 

Legen Sie zimmerwarmen Quark auf die geschlossenen Augen und lassen Sie ihn 15 Minuten einwirken. Dann waschen Sie den Quark mit folgender Flüssigkeit ab: 1 Esslöffel Honig mit 2 Tassen Wasser aufkochen lassen, den Schaum abschöpfen, einen Wattebausch in die lauwarme Flüssigkeit tauchen und die Augenlider damit säubern

 

 

 

 

 

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